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Verschiebung der wirtschaftlichen Wohlstandszentren!
Die ersten, großen, gesellschaftlichen Zentren in Ägypten,
Babylon, China (Yangtse – der gelbe Fluss) und Indien (Ganges und Indus)
gruppierten sich um einen Fluss und dann um einen Herrscher. Es ging um die
Kontrolle landwirtschaftlich nutzbaren Landes.
Bald kam es zu einem regen Handel zwischen diesen Gebieten und
das Machtzentrum verlagerte sich mehr auf die Knotenpunkte der Handelswege,
wie zum Beispiel das Mittelmeer: im Osten und Schwarzen Meer die Griechen, im
westlichen die Phönizier, oder in Syrien zum Beispiel Petra, wo sich die
Landkarawanen trafen.
Die Perser vereinigten den Handel zwischen Indien, China und dem
Mittelmeer.
Später kamen die Römer und besetzten das ganze Mittelmeer.
Die Spitze bildeten für kurze Zeit die Mongolen von Korea bis
Moskau und Araber für längere Zeit von Malaysia bis Spanien. Die ersten
konnten sich nicht lange halten, weil sie das Reich nicht organisieren
konnten und eigentlich nicht handelten, sondern raubten. Die Araber schufen
einen kulturell-religiösen Hintergrund, vermittelten nicht nur Waren, sondern
auch Wissenschaften. Von einer technischen Seite gesehen war dieses aber noch
sehr anfänglich; die Meere mussten immer wieder durch Landstrecken verbunden
werden, da die Schiffe nicht
hochseetüchtig waren.
Die Portugiesen, Spanier und Engländer, Holländer machten aus der
Welt ein großes, globales Dorf. Mit Hilfe der Dampfmaschine konnte jeder
Punkt der Welt in 3 Monaten erreicht werden.
Was anfangs den großen Vorteil Europas darstellte, der
Konkurrenzkampf, wurde den USA gegenüber zum Nachteil. Nach dem 2. Weltkrieg
übernahmen die Vereinigten Staaten die Führung in der globalisierten Welt,
indem sie den Panamakanal, die Straße von Singapur und den Golf von Somalien,
somit den Suezkanal als die Haupthandelsschiffwege und ölproduzierenden
Länder unter ihre Kontrolle brachten. Zusätzlich zwangen sie alle
ölproduzierenden Länder Öl nur in Dollar zu verkaufen. Der ständig steigende
Energieverbrauch machte immer größere Geldmengen auf dem Weltmarkt
erforderlich, wodurch die Amerikaner immer neue Dollarmengen drucken konnten,
und somit quasi kostenlos ihren Wohlstand finanzierten.
Natürlich ist das nicht das Ende der Entwicklung. Staaten wie
China und Indien zum Beispiel verfügen über eine Bevölkerungsgröße, die in
ihrem eigenen Land, die aller Industriestaaten zusammen, übersteigt. Aber
auch Asien scheint mir nicht das neue, ideale Zentrum zu werden. Die
asiatischen Kulturen sind zu dekadent und festgefahren und bieten daher keine
Möglichkeiten der Erneuerung.
Ich sehe die Zukunft vielmehr entweder in Südamerika oder Afrika.
Südamerika ist ein bisschen abgeschnitten, weil es nur über Küsten verfügt,
und auf der anderen Seite auch durch europäische Kultur belastet ist.
Afrika dagegen scheint über das perfekte kulturelle Nihil zu
verfügen, auf das aufgebaut werden kann, ohne zu viel zerstören zu müssen.
Jahrhundertelang, bis in den heutigen Tag wurde vor allem der
schwarzafrikanische Teil nur seiner Bodenschätze und menschlichen Quellen
beraubt. Die Zeit wird kommen, in der dieser Kontinent seinen würdigen Platz
einnimmt.
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Else
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Else
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Else
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Else
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Else
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Verschiebung der wirtschaftlichen Wohlstandszentren!
Dienstag, 24. Februar 2015
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